Traumafolgestörungen
Traumatische Erfahrungen können das Erleben von Sicherheit, Vertrauen und Kontrolle tiefgreifend erschüttern. Auch wenn das Ereignis vorbei ist, können Körper und Psyche weiterhin so reagieren, als bestünde noch Gefahr.
Typische Beschwerden nach traumatischen Erfahrungen sind belastende Erinnerungen, innere Anspannung, Schreckhaftigkeit, Schlafstörungen, Vermeidung, emotionale Taubheit, Schuld- oder Schamgefühle sowie ein anhaltendes Gefühl von Bedrohung. Betroffene erleben auch wiederkehrende Bilder, Albträume oder starke körperliche Reaktionen auf bestimmte Auslöser.
Zu den Traumafolgestörungen gehören unter anderem Posttraumatische Belastungsstörungen, akute Belastungsreaktionen und komplexere Traumafolgesymptome nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen, etwa nach Unfällen, Gewalterfahrungen, medizinischen Eingriffen oder anderen einschneidenden Ereignissen.
In meiner Praxis behandle ich Traumafolgestörungen im Rahmen der kognitiven Verhaltenstherapie und traumatherapeutischer Verfahren. Dazu können unter anderem EMDR, traumafokussierte Exposition und IRRTgehören. Ziel ist es, traumatische Erfahrungen besser zu verarbeiten, Trigger zu verstehen, Vermeidung abzubauen und wieder mehr Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität zu gewinnen.

